Manuelle Therapie

SkelettWas ist die Manuelle Therapie (nach Maitland)?

Manuelle Therapie heißt wörtlich Heilbehandlung mit den Händen und kann in diesem Sinne bis in die Antike zurückverfolgt werden. Heute steht die moderne Manuelle Therapie für eine systematische physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung des Bewegungssystems, die u.a. wesentlich von dem Australier Geoffrey Maitland geprägt wurde.

Ziel der Manuellen Therapie ist es, durch gezieltes Untersuchen und Behandeln mit den Händen Schmerzen und Probleme im Muskel-, Gelenk- und Nervensystem zu lindern und zu beheben.

Die Besonderheit des Maitland-Konzeptes® liegt in der Verknüpfung von absolut individueller und angepasster Befundung und Behandlung des Patienten mit klinischen Erfahrungen des Therapeuten und neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch eine genaue Analyse des Problems des Patienten und einer fortlaufenden Beurteilung wird die Behandlung ständig an die neue Situation angepasst.


HändeWie sieht eine Manuelle Therapie (nach Maitland) aus?

Am Anfang einer Manuellen Therapie wird der Patient nach seinen Problemen und deren Entstehung befragt. In einer Funktionsuntersuchung werden dann aktive und passive Bewegungen sowie neurodynamische Tests durchgeführt, um das Problem weiter zu analysieren und ein Behandlungskonzept zu erstellen.

Die Behandlung wird rein mit den Händen ausgeführt, um die betroffenen Bereiche zu stabilisieren und zu mobilisieren. Dabei wird das Problem weiterhin fortlaufend analysiert und beurteilt und die Behandlung entsprechend angepasst. Darüber hinaus bekommt der Patient für ein Hausübungsprogramm Verhaltensweisen zur Linderung der Schmerzen und zur Vermeidung der Problemursachen erklärt.


Wem und wann kann die Manuelle Therapie (nach Maitland) helfen?

Die Manuelle Therapie (nach Maitland) wird überwiegend bei Erwachsenen zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems (Gelenke, Muskeln und Nerven) eingesetzt.

Typische Anwendungsfälle sind: